Retromobile Paris, Bilder und Bericht von Hans (unser Dank dafür)

Paris immer eine Reise wert !
Am Freitag, den 07.02.14 besuchte ich mit einem belgischen Freud die Retro Mobile in Paris. Neugierig war ich natürlich auf die Vorankündigung zur Jean Redele Alpine Sondershow. Einige besondere Schätzchen sollten hier zu sehen sein.
Der Vorabend war schon recht entspannt, um diese Jahreszeit war nicht viel Betrieb in Paris. Ein kurzer Abstecher zum Louvre, der Saine und des Lafayette musste reichen, um uns auf die Messe am nächsten Morgen einzustimmen.
Am nächsten Morgen ging es mit der Straßenbahn zu den Messehallen am Port du Versailles. Ausstieg direkt an der Messehalle die um 10 Uhr öffnete. Wir waren ca. 10:15 Uhr an der Messehalle und wurden von einer großen Menschenmenge überrascht. Zu den Kassen kam man leider nur im Gänsemarsch. In der Warteschlange standen wir neben spanischen Alpine Freunden, was unschwer an den schönen Alpine - Jacken zu erkennen war. Im allgemeinen hörte man ein Sprachengewirr aus halb Europa.
20 Minuten anstehen und wir waren endlich in den Messehallen. Die 16 € Eintritt waren dabei noch das günstigste an Paris. Ich hatte das Gefühl, dass hier so ziemlich alles den doppelten Preis von dem hatte, was wir hier in Deutschland gewohnt sind. Ein 0,2 Heinicke Bier für 5,60€ und eine schlechte Penne mit Mozzarella für 18,50 €, das sind die Preise an die man sich hier gewöhnen muss. Ok wir waren weder wegen den netten Französinnen hier noch um zu Trinken; wir wollten "Le Bleu" sehen und nicht werden.
Nachdem wir das Chaos des Eintritts hinter uns hatten, wurden wir in der Halle von vielen noch verschlossenen Händlerständen mit Zubehörteilen und Oldtimer -Trödel empfangen. Nachdem wir uns durch die Halle gekämpft hatten, kam endlich Glanz in meine Augen, ein großes Schild "Les Alpine de Jean Redele" wies uns den Weg. Zwei große Ausstellungsflächen mit lauter "Les Bleus" waren durch die Menschen zu erkennen. Die Spannung stieg!
14 unterschiedliche Modelle und Prototypen waren ausgestellt. Alle im herrlichsten und unverwechselbarem Alpine Blau.
Folgende Modelle waren in unterschiedlich Bau- und Rennausführungen zu bewundern:
A110 1300 S 1968
A110 Proto 1967
A210 1500 1966
M 64 1300 1964
M 63 1300 1963
A211 3000 1967 (8 Zylinder)
A222 3000 1969 (8Zylinder)
A110 1800 1973 Gruppe 4
A364 1600 1973 offener Formelwagen
A 441 2000 1974
A310 2700 1979 Gruppe 4 ( einer von nur sechs Werkswagen )
A310 1860 1975 Gruppe 4
Die Modelle waren in einem tollen äußeren Zustand und stammten wohl zum größten Teil aus Privatsammlungen.
Leider und das war die große Enttäuschung, waren die Fahrzeuge nur von der Absperrung aus zu besichtigen. Einblicke in die Fahrzeuge oder deren Technik waren nicht möglich. Eine kleine Info- Broschüre gab es mit dem Katalog vom Veranstalter. So blieb nur den tollen Zustand die die wunderschönen Formen der Fahrzeuge, von Weitem zu bestaunen.
Auf Fragen oder Gespräche war man ansonsten auf dem Stand leider nicht eingerichtet.
Wir schlenderten weiter durch die Messehallen. Direkt gegenüber gab es einen französischen Händler, der jede Menge Literatur und Zeitungen sowie bedruckte T-Shirts und Jacken mit Alpine Logo anbot. Leider waren sämtliche Publikationen nur in Französisch. Mehr wie durchblättern und tolle Fotos zu sehen machte hier für mich keinen Sinn.
Ein weiteres Highlight war der Besuch den offiziellen Renault Stand. Wir konnten drei wunderschöne Renault Gordini bewundern. Alle im Renn/Rallye Trimm. Ich habe hier spontan beschlossen, dass ich mir auch irgendwann einmal Einen zulegen muss.
Anders als bei der Techno Classica in Essen waren hier kaum Fahrzeuge zum Kauf angeboten. Eine nicht ganz so gut erhaltene A110 1600 sollte versteigert werden. Der Schätzpreis lag bei 60.000 bis 70.000 €. Da waren sie wieder die französischen Preise. Ob sie weggegangen ist weiß ich nicht, aber eine Alpine kauft man nicht auf einer Messe!
Ein Händler präsentierte noch seine edle schwarze A310 S mit beiger Lederausstattung.
Ein Preis wurde weder hier noch bei einem R 5 Turbo aufgerufen der zum Verkauf stand; zu Fragen hatte ich keine Lust ( das französisch-Problem ;)
Zwei kleinere Stände boten gebrauchte Alpine teile an. Soweit vorhanden, nahm ich hier Prospekte mit. Man weiß ja nie, vielleicht findet man hier ein Teil was man schon immer gesucht hat.
"Les beau Bleu" waren die Reise Wert und Paris im Sommer ist auch bestimmt toll.
Trotzdem freue ich schon auf die Messe in Essen, hoffentlich in diesem Jahr mit mehr Alpines!
Hans ( Alias Eddy Alpine)


Endlich war es wieder soweit, bereits längst im Alpine-Kalender als Fixpunkt rot markiert wurde vom 26. bis zum 28. September 2008 das internationale Renault Alpine-Treffen in Niklasdorf / Steiermark / Österreich durch die Familie Fellinger veranstaltet.
Während wie immer die Möglichkeit der Anreise bereits ab Mitte der Woche möglich war und von einigen weiter angereisten Teilnehmern gerne genutzt wurde, hatten sich am Freitagnachmittag immerhin 30 Fahrzeuge am extra für uns abgesperrten Parkplatz des Hotels Brücklwirt eingefunden und selbst das äußerst herbstliche Wetter konnte den interessierten Gesprächen zwischen den geöffneten Motorhauben keinen Abbruch tun.
Ab Freitag 15 Uhr erfolgte der offizielle Empfang eines jeden Teilnehmers durch die Organisation inklusive einer kleinen Stärkung in der, mit den Veranstaltern mitgereisten Alpine-Boutique. Um 19 Uhr begrüßte uns der Hotelier des Brücklwirts mit einer kleinen Erläuterung über die Geschichte des Hauses, ehe man uns ausgezeichnete, steirische Spezialitäten zum Abendessen servierte.
Der Samstag startete nicht nur etwas früher als gewohnt, sondern leider auch kühl und feucht. Nach einem ordentlichen Frühstück startete man nun gut gestärkt die Rundfahrt in Richtung Eisenerz, wo uns schon der Höhepunkt des Tages erwartete. Eine Rundfahrt auf einem Erz-Hauly (riesen LKW zum Erzgesteintransport) auf dem bekannten steirischen Erzberg, welcher die größte Erztagebaustätte Mitteleuropas darstellt und wohl den Meisten durch das bekannte Erzbergrodeo (Motocrossveranstaltung) ein Betriff war. Doch zuerst war noch ein Fototermin mit allen Flundern und dem Hauly auf dessen Parkplatz angesagt, bevor wir uns bewaffnet mit gelben Mänteln und Helmen auf der ehemaligen Ladefläche des rund 860 PS starken Hauly zu einer äußerst interessanten und informativen Rundfahrt über den Erzberg begaben.
Danach setzten wir unter staunenden Blicken der nächsten Hauly-Ausflugsgruppe unsere Alpines in Richtung Hieflau in Bewegung um zum Mittagessen in dem relativ unscheinbaren Gasthof „Harmonikawaldi“ einzukehren. Dieser kleine Gasthof entpuppte sich jedoch sehr schnell als kulinarischer Insidertipp und so schmeckte es allen ausgezeichnet.
Für die gute Unterhaltung sorgte der Wirt in seiner „One-man-show“ als er uns seinen „Chicken-Song“ präsentierte.
Die Zeit verflog bei den interessanten Gesprächen mit den anderen Alpinefahrern wie im Flug und so machten wir uns wieder auf den Weg und durchquerten auf unserer weiteren Rundfahrt die fast wie für unsere Alpines gemachten kurvigen und engen Täler der Wildalpen. Der Alpine-Konvoi schlängelte sich entlang steiler Felswände zwischen imposanten Gebirgen bis auf den Seebergsattel wo zur Kaffeejause gehalten wurde.
Nach einer kleinen Verschnaufpause für Mensch und Maschine ging es dann zurück zum Hotel, wo noch etwas Zeit bis zum frühabendlichen Aperitif bzw. bis zum Abendessen blieb. Dort stand der Nutzung des hauseigenen Wellnessbereichs nichts im Wege. Den ganzen Tag waren die Außentemperaturen nicht über 12°C geklettert und so luden die Sauna förmlich zum Heißen Aufguss und der Pool zum entspannen – schließlich sollte auch das körperliche Wohl nicht zu kurz kommen.
Ab 19 Uhr wurde der Aperitif in der Alpine-Boutique ausgeschenkt. Gefolgt von einem köstlichen Buffet an welchem uns wieder zahlreiche steirische Schmankerl vorgesetzt wurden, sowie eine ganz besondere Alpine-Nachspeise.
So fand der Abend einen gemütlichen und lustigen Ausklang beim Einlösen der Tombolalose.
Am Sonntagvormittag fand dann ein erlebnisreiches Wochenende beim gemeinsamen Frühstück einen gemütlichen Ausklang und während bereits einige Ihre weite Heimreise antraten, verblieben die Alpine-Fahrer mit „Heimvorteil“ noch beim Frühschoppen bis zum frühen Nachmittag und konnten bei der Übertragung des Formel-1 Rennens das Wochenende stilecht ausklingen lassen.
Kurzum hat auch dieses Alpine-Treffen sich trotz des sehr herbstlichen Wetters das Prädikat „sehr empfehlenswert“ verdient wobei alleine für die kulinarische Verpflegung ein extra Pluspunkt vergeben werden kann. Der Dank gilt neben den Veranstaltern für Ihre fast schon gewohnt perfekte Zusammenstellung der einzelnen Komponenten wie Hotel, Strecke und Unternehmungen auch den fleißigen Helfern im Hintergrund sowie des Teams des Brücklwirts welches stets freundlich und um unser leibliches Wohl bemüht war!
Ich erlaube mir daher auch für dieses Treffen das offizielle Alpine-Treffen-Fellinger-Gütesiegel zu verleihen welches an die höchsten Standards anknüpft!

Herzlichen Dank an Elisabeth&Hans!
Simon (RACI-Mitglied Nr.331)
Bilder findet Ihr in der Galerie
Hallo, hab noch mehr Bilder vom Treffen in Wendlingen bekommen ! THX im Namen aller Alpinefreunde
Guckst du hier
